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Von links: Maxim Shakhov, Exekutivdirektor der Schaeffler Russland GmbH und Kairat Saurbayev, Präsident der JSC „Kaztemirtrans“ nach der Vertragsunterzeichnung.

Von links: Maxim Shakhov, Exekutivdirektor der Schaeffler Russland GmbH und Kairat Saurbayev, Präsident der JSC „Kaztemirtrans“ nach der Vertragsunterzeichnung.

 
SCHAEFFLER Radsatzlager F-572061.TAROL150/250-U-TVP.

SCHAEFFLER Radsatzlager F-572061.TAROL150/250-U-TVP.

 
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Leiter Globale Kommunikation & Branding

Schaeffler AG
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2018-06-14 | Herzogenaurach

Schaeffler Gruppe nutzt Geschäftschancen für Industrie in Kasachstan


  • Vertragsunterzeichnung mit der Kasachischen Staatsbahn
  • Erstes Projekt im Rahmen der New Silk Road-Initiative
  • Lokalisierung in der Eurasischen Wirtschaftsunion gestärkt

Die Schaeffler Gruppe und der kasachische Güterwagen-Produzent JSC „Kaztemirtrans“ als Teil der Kasachischen Staatsbahn haben Ende Mai einen Vertrag zur Wiederaufbereitung von Radsatzlagern unterzeichnet. In Kasachstan sind mehrere Zehntausend Radsatzlager im Einsatz. Diese sollen in den kommenden Jahren im Schaeffler-Werk Uljanowsk in Russland aufbereitet werden.

„Schaeffler unterstützt mit dem Reconditioning-Programm seiner Industrie-Sparte den Modernisierungsprozess der kasachischen Eisenbahn“, sagte Prof. Dr. Rainer Lindner, Präsident der Subregion Mittel- und Osteuropa/Mittlerer Osten und Afrika bei Schaeffler, anlässlich der Unterzeichnung des Vertrages durch die Schaeffler Russland GmbH. Für Kasachstan selbst sei das ein wichtiger Schritt, um sich als Drehscheibe entlang der One Belt One Road-Initiative der chinesischen Regierung zu etablieren, so Rainer Lindner. Die Schaeffler Gruppe beteiligt sich mit diesem Projekt erstmals aktiv an einem Projekt im Rahmen der New Silk Road, die eine Modernisierung der Industrie und Transportanlagen in Kasachstan und Zentralasien vorsieht.

Prinzipiell ermöglicht die Wiederaufbereitung von Lagern auf Basis der Betriebserfahrungen auch technische Verbesserungen. So hat Schaeffler beispielsweise ein Dichtungssystem für den Betrieb bis -60°C entwickelt. Hierdurch können die besonderen Anforderungen des transeurasischen Transportkorridors noch besser berücksichtigt werden.

Durch die Wiederaufarbeitung von Radsatzlagern, die übrigens auch für Wettbewerbsprodukte möglich ist, liefert Schaeffler weiterhin einen wichtigen Beitrag zur CO2 Reduzierung in der Transportkette. Schließlich wird die energieintensive Neufertigung eines Lagers vermieden. Wenn vom Kunden gewünscht, bringt Schaeffler im Rahmen der Aufarbeitung den DMC-Code auf die Lager auf. Hierdurch kann eine Lebensakte für das Produkt angelegt werden. Die Betriebs- und Wartungshistorie ermöglicht so die mit dem Betreiber abgestimmte Erweiterung der Wartungsintervalle und damit letztlich eine Verminderung der Transportkosten.

„Eine weitere Möglichkeit zur Verlängerung von Wartungsintervallen bietet der Einsatz von TAROL-Lagern. Diese Kegelrollenlagereinheiten sind kompakt gebaut, werksseitig gefettet und abgedichtet. Damit weisen sie eine höhere effektive Betriebsdauer im Vergleich zu den im Frachtverkehr üblicherweise eingesetzten Radsatzlagern auf.“, sagt Dr. Michael Holzapfel, Leiter des Geschäftsbereiches Bahn Europa.

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